und Homilien.
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Die Zeiten und Gelegenheiten in unferm Leben,wo er uns am eindrücklichstcn, am theuersten ward
— und siehe da! die leere Todtenstilleum sein Grab! er liegt und verweset, undkein Laut tönt hinüber aus seinerGruft! Kein Laut, keine Nachricht ausjenem Reiche, wo er ist, zu uns hinüber,wo er war! Und wo ist er?, wer weiß, wo er ist?wer ist hinüber gewesen? wer ist zurückgekommcn,aus dem Lande, wo er ist? vom dunkeln Gestadeder Ewigkeit! von jenem unbekannten Ufer, ausdem großen Lcean, den wir alle überschiffen müssen,und den wir hier im Leben bloß durch den Sturmeines Schauders zu kennen scheinen, der uns er-greift, wenn wir daran gedenken. Hartes Schicksal!Dunkler, verborgner Gott, der Tod und Lebenso getreu net, der so viel Wolken und Finster-niß jenseits des Grabes gelagert, der uns so wenigAussichten in eine Welt gönnet, die doch auf unswartet, in die so viele der Unsrigen gehen, gegan-gen sind und gehen werden! Dunkler harter Gott,der menschliche Herzen.hier bindet, so enge, so festzusammen bindet, und Gesetze gemacht hat, diesie schnell trennen, blutig auseinander reißen, undzugleich alsdann einander so unzuganybarmachen sollen, daß kein Traum, kein Bild,kein Wort, kein Seufzer aus jener Welt hinüberkommt, daß uns alles so still ist, als in Mitter-nacht, um's Grab der Verwesung, daß wir hiernur die leere Stelle sehen, und nickt weiter!
— Laßt uns, M. Z., diesen Gedanken , er seyuns Zweifel, oder Frage, oder Bekümmernis desHerzens, in dieser Stunde weiter nachhangen; laßt