und Ho Milien.
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tha, die Eilige, Martha, die auch der Schmer;nicht nicdcrwarf, ihm entgegen. Mariaaber blieb zu Hause sitzen. War ausgc-gossen und zerschlagen: blieb sitzen, wo sie saß: wußte,daß Jesus sie kenne, und ihr das nicht verübte!
Da sprach Martha zu Jesu: Herr,wärest :c. Die Worte waren so sanft: sie soll-ten kein Vorwurf, vielmehr Ucbergang zum Ver-trauen seyn; wie hart aber sind sie, wenn sie aufJemand in einem andern Sinne treffen, als siehier auf Jesum treffen konnten. Wärest duhier gewesen: hattest du das und jenes gc-
than : die kleine Mühe über dich genommen : meinBruder wäre nicht gestorben: der Tobtelebte! jener Unglückliche wäre nicht unglücklich —nun ists zu spät — unglücklich ist er! — todt! —Stich in die Seele, für den Tragen oder Boshaf-ten, der daran Schuld ist! Alle deine Reue kannnun nichts ungeschehen machen! es ist glühendeKohle auf dein Haupt. — Zum Unglück sind die,so sich solcher Vorwürfe am meisten schuldig machen,auch zugleich die aller Vorwürfe vergeßlichsten Per-sonen. Das Wort „wärest du, hattest du!" gehtihnen so leicht vorüber, als ob sie gewesen wären,gethan hatten. Freilich ein Becher der Schlaftrun-kenheit auf eine Zeitlanq, vielleicht auf lange Zeit;aber denke nicht, daß du dem Andenken des Ver-übten oder Versäumten auf ewig entrinnen kön-nest. Sollst du Licht werden, so mußt du erstden Staub der Trägheit fühlen, ihn so fühlen, daßdu ihn abwerfest, also auch mit aller Reue undMühe das fühlen, was er bei dir und andern vcc-