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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

wird.Wohlan denn! Cr ist todt! uns wird nichtsbesseres widerfahren! Aus dem Judäa kommen wirnicht!" Jesus aber kehrte sich daran nicht, sonsthatte er nie nichts thun müssen, er ging. Erkam: Hülfe nahte sich, da für die Weinenden undden Tobten alle Hülse verschwunden war.

So kommt der harrende, schweigende Gottmit seiner Errettung!Wenn Trost und Rettungschwunden ist, die uns die Welt erzeiget" Erist todt, lasset uns zu ihm ziehen!Und Maria saß da an ihrem Grabe und weinte,hörte nicht die ferne Stimme:ich bin froh, daßer todt ist!" ahnete nicht den Fußtritt des Kom-menden , der sp nah war! O wenn uns inder Stunde des Trauerns, der Noth, des Dun-kels, nur ein Blick, ein Lispeln aus dem Racheder Wächter, die vielleicht nahe über uns sind,würde! Wie anders würde uns alsdann Manches,Alles werden, als es uns scheinet! Aber es sollsnicht werden!

Kein Laut, kein Win? soll herüber,lieber des Sterblichen Gruft

Wir sollen im Dunkeln an Gott halten, glau-ben ohne zu schauen, und uns seinem Willen un-terwerfen.

Jesus kam und fand ihn, daß ersch o n v i. e r T a g e g e l e g e n: er traf eben dieStunde, da viele Juden da waren, die Zeugenseines Werks seyn sollten. Ec ging aber nicht insHaus, sondern blieb ferne: eilete zur Thal. Mar-