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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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319
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Johannes, der näher war seiner Brust und Her-zen. Wie nusgesucht und unterschieden muß dasHnus gewesen seyn, wo drei Geschwister seineFreunde seyn konnten» Gutes, glückseliges Hnus!Er liebte sie,der Herr hatte auch Mnrrhn lieb,wie ihre Schwester Maria." Trotz der Verschieden-heit ihrer Charaktere. Und Nun welkte in diesemedeln Drei der^ BlütheN auf Einem Zweige, dieEine frische, junge Blüthe. Es lag einer krank,Lazarus, der Bruder Martha und Maria.

Da sandteü seine Schwestern hinzu Jesu: Herr, siehe rc. Nichts sagt, nichtsfordert die Wirte und sagt doch Alles. Zutrauen,Liebe, Ergebenheit, Demuth, das Dringende, dieEmpfindungen ihrer ganzen Noth!Herr, siehe,den du lieb hast rc. er leidet! wir leiden! soll erleiden, den du lieb hast? sterben? sollen wir unfernBruder, du deinen Freund verlieren? er uns allenentrissen werden? Herr, siehe unsre Gefahr, seineGefahr du leidest in uns allen!"

Und Jesus sprach: die Krankheitist rc. Mit der Antwort ließ er den Boten ziehen!Die Antwort war ohne Zweifel großer Trost undHoffnung für den Kranken und seine mitleidendenSchwestern. Wenn sie ihn leiden sahen, wenn sieihm den Angstschweiß , von der Stirne trockneten,und seine Schmerzen nicht lindern konnten, wennder Tod sich mit blassem Antlitz und schauervollemSchritte zu nahen schien:Verzage nicht, meinBruder! hoffe, sey gewiß: der dich liebt, der Allrwissende hat gesagt: die Krankheit ist