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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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314
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Christliche Neben

die Jesus bis auf den Grund der Seele durchdrang,zeigte.

Ohne Erklärung fühlt der treuherzige Fremdeden durchschießenden Sonnenstrahl des Vorwurfs.Staunend, und vor der Person Jesu gewiß nochmehr staunend, nimmt er sich zusammen:woherkennest du mich?" und Jesus fährt mit einemneuen Schlage ans Her; fort:Unterm Feigen-baum sah ich dich!" und erinnert ihn damit gewißan eine »ns unbekannte bei ihm selbst allein ver-borgene Geschickte seines Lebens > Thöricht alsowars, da sie eben eine verborgene Geschichte seynsollte, rgthen zu wollen:ob ec etwa unter dem

Feigenbaum gebetet; um Christum gebetet?" rr. s. w.Gnug, es traf ein neuer Sonnenstrahl den dun-keln Abgrund seines Herzens. Er fuhr zum zwef-tcnmal zusammen:Rabbi, du bist, Heu wir er-warten, der König von Israel!"-Und als

er nun da war, wo er seyn sollte, oder vielmchrwieder zu schnell im Zutrauen zufuhr: zeigte ihmsein neuer Lehrer die noch so weite, höhere Bahn,auf der er zu seiner Kenntniß zu steigen hatte.,,Du glaubest, weil ich dir gefaqet w. Wahrlichich sage dir: von nun an werdet ihr den Himmeloffen sehen u. s. f. (v. öc>. 5r,)"

Wann ist das nun geschehen? wann sah Na-thanael und die Apostel über Christo den cröffnetenHimmel und die auf ihn auf- und absteigendenEngel? Nie mit Augen! denn keiner der Evange-listen erzahlts: und da cs v o n nun an immer-fort geschehen sollte, so, sieht jedweder, kanns keineNatürliche Ansicht seyn, die endlich auf eine völlige