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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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307
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und Homilien.

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größerm Guten der Menschheit, trugen solltenmit welcher Wchmuth tragen wir sie! mit welchemMurren und Nufen und Abschüttelnwollcn, wasdoch zu tragen war und Nicht abgeschüttelt werdenkonnte! Und mußten wirs tragen, wie rüsten wirzu Gott und Andern, daß man uns doch tragensähe! wie wogen wir unsre Last und Stärke! wiegroß dünktcn wir uns mit Nichts! Kurz, wie we-nig hatten wir vom Sinn Jesu gelernt!

Komin et her zu mir Und lernstsanftmüthig seyn und von Herzen de-müthig: so werdet ihr Ruhe finden füreure Seele. Das ist Sinn Jesu: was drüberund drunter ist, ist Sinn der Welt» der mit derWelt vergehet!

Und wenn wir uns übcrdeM mit Jesu, alsGlieder an ihm, dein Haupte, in einer großen Ab-sicht Gottes begriffen denken, auch aN unserm Theilzur Wegnahme der Sünde aus der Welt bestimmtzu sepN, daß auch durch uns auf der Spur Jesudie Schöpfung reiner, lichter und seliger werdeo du Bcrunreinigcr und Unreiner, böse und einStifter des Bösen, und alles» was Gräuel ist undLüge, auf welcher Lahn wandelst du? Ein Fleckeder Schöpfung, der mit in das Feuer ihrer Schla-cken gehet, nicht Helle Und weiter aufhellettdcr StrahlGottes! Und nur dieser allein ist Berus und Nach-folge und Lohn Jesu! Was auch wir, mitlautester Güte-, Demuth und Aufrichtigkeit des Her-zens , für Böses aus der Welt schafften, für Gu-tes beförderten, liebten Und übten, nur das

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