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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho milicn.

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u»d Bildung aufs ganze Leben: so kann vor demGott, der die Haare unfers Haupts gezahlt hat,und vor dem kein Vogel, ihm unwissend, vomDache fällt, auch nichts weniger unabgezweckt ge-wesen seyn, als diese Umstande. Jede gegebene undjede genommene Gelegenheit, jedes vorherbcrcitetound versagte Gute ist und war bestimmter Zugzum Gcmahlde unfers Lebens: was aber ist dieses?weißt du, was cs im Gesichtspunkt des Allwciscnseyn sollte? Was hast du, was du nicht empfan-gen hattest? und was du also nicht empfangen hast;wie kannst du darüber zanken und es fodern?

Ich will damit nichts weniger, als die erschreck-lichen Fehler, Mißbräuche und Nachläßigkeiten beider Erziehung sein selbst und andrer rechtfertigen.Die Welt seufzt unter ihnen: die meisten Verderb-nisse in allen Ständen sind ihre Folgen, und einemgroßen Theile nach sinds doch Krankheiten, an de-nen wir"nur freiwillig daniedcrliegen und abzehren,weil wir uns selbst und den st»fern nicht davonhelfen wollen. Sind alle Gelegenheiten zum Gutenuns von Gott zugczählt, und kommt keine Jugendund keine Gelegenheit wieder: so erhellet eben, daßwir nicht ungestraft an uns selbst und den Unfernsündigen können. Sie zehren uns das Mark ausunfern Beinen und den Lebenssaft der Tugend undGlückseligkeit aus unserm Leben, die Fehler, Män-gel und Frevelthaten der Erziehung, und sind,wenn etwas es ist, des menschlichen GeschlechtsZenker--

Aber wenn nun diese Fehler und Mängel durch-