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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho milien.

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leicht zu denken. Welch neue Bestätigung im Her-zen der Morin, von dem Außerordentlichen, wasüber ihrem Kinde schwebte! Welcher neue Wink,sich gegen alles Leiden und Beschwerlichkeiten diesesneuen Lebenslaufes zu wapncn, da so eine außer-ordentliche Vorsehung mit allem umging. Und end-lich , da bald solch ein Leiden bevorstand, und durchdie Ankunft dieser Leute eben gewirkt wurde, dieFlucht Jesu jn Aegypten und Gefahr seines Lebens:eben dadurch wurde zuerst Zutrauen auf Gott er-regt, wodurch das Leiden selbst hervorgebracht wur-de; Gott stärkte und wapncte erst, ehe er angriff.Selbst die Geschenke dieser Weisen, die sie ihremKönige nach morgenländischer Art anbetend brach-ten , waren gute Schickungen und Vorsehungen fürdie Armukh des Kindes, das nun bald ein Flücht-ling werden, Jahre lang in einem fremden Landeerzogen werden sollte, und nichts hatte. Aus Ehal-däa mußte zugeführt werden, was die Nothdurftder Kindheit Jesu in Aegypten bedurfte.

Endlich auf das Leben Jesu, glauben wir nicht,daß auch diese große Schickung Einfluß gehabt ha-be ? Seine Flucht nach Aegypten wurde zuerst undoffenbar dadurch bereitet, und da das Kind jetztvielleicht im zweiten Jahr war, und seine Seelesich Eindrücken zu öffnen anflng, was wissen wir,warum die Vorsehung es am besten fand, ihn dieseersten Eindrücke in Aegypten finden zu lassen? Ue-bcrdem bei der Erziehung des KindeS selbst, waswirkte nicht nachher die frühe mütterliche Erzäh-lung des, was ihm so frühe geschehen, womit erzum Andenken des, wozu er bestimmt wäre, so