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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Neben

ob Engel und Kemet Judäa selbst hatte rufep wol-len : zu Menschen wirkt Gott, wo sie menschlichhandeln, Aufmerksamkeit, Prüfung und Tugendbeweisen sollen, am meisten durch Menschen: dennsonst ist ihre Handlung Zwang und nicht mehrmenschliche Tugend. Vm Chaldaa also kam hierSchall! und der Schall fuhrt, als zu einer Bege-benheit, die Landes - und Welt - bekannt seyn sollte,zur Krippe Jesu.

Zweck also war's für Judäa, und für dieWeisen und ihr Land nicht minder. Wenn ihr?Abreise so mancherlei Urtheile erregte, so mußt' eSihre Rückkunft nicht minder, und so kam die Nach-richt vom gefundenen Jesu schon frühe in das Landund in die Religion, an die dis neue Religion sichbald vorzüglich anschlingen, und an ihr, nach zer-störtem Judenthum, großen Zuwachs haben sollte.Der Heiland der Heiden war geboren: den mußtenalso schon frühe, bei seiner Geburt, die Weisen,die Geehrtesten der geebrtesten Heydenreligion suchen,anbeten, in ihr Land, in ihre Weisheitsschulen,unter ihre Lehrlinge bringen und ihm Weg berei-ten. Ihre Handlung war Vorbild, was einst mitihrer ganzen Religion geschehen würde, die aucheinmal also bei der Krippe Jesu anbeten sollte.Gar recht nennen wir sie also Erstlinge der Hey-den , Völker und Nationen, von denen einst, nachzerstörtem einseitigen Judenthum das Christenthumvoll seyn sollte Erstlinge der Heydenanbctungbei der Krippe Jesu.

Was auf Maria und die andern, denen esanging, die Erscheinung der Weisen gewirkt, ist