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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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281
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und Homilicn. 28^

Kindlcin war!" Ihre Freude hatte keine Gren-zen; sie beteten es an und thätcn ihreSchatze auf w. sie opferten ihm, was sie opfernkonnten!

Wozu nun aber die ganze Reise?" Als obdas nicht aus dieser Geschichte genug erhelle! undsollte Zweck und That auch nicht eben fo genaunach der wohlberechneten Denkart eines wohlberech-nenden Jahrhunderts seyn, so ist sie vielleicht somehr im großen Plan der Vorsehung Gottes.

Was für ein Auflauf, für Verwunderung,Fragen, Befremdung mußte eine solche Ankunfteiner Menge, einer ganzen Reisegesellschaft vorneh-mer Fremdlinge, von da, und jetzt, und in demGeschäft, worüber sie vermöge ihres Landes, Stan-des und Wissenschaft gewissermaßen Richter seynkonnten (denn die Chaldäer waren von jeher bessereZeitforscher und Himmelsweisc gewesen, als dieJuden) was für Erregung mußte das in Jeru-salem und im ganzen Lande machen, zumal sie sichmit offener Einfalt sogleich an Herodes wandten,und dieser die Schristgclchrten frug, und also dieSache eine Begebenheit des Landes und der Regie-rung wurde? Welche Posaune, oder wenigstenswelch ein Glockenruf für Judaa, es zu wecken undaufmerksam zu machen! Vom Hofe und Weisenund Schriftgelehrten und Priestern und Volkwer konnte nun nicht fragen? wer hatte nicht Ge-legenheit, sich um Jesum zu bemühen? Mehr als