und Ho milien.
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Aber, als sie nun nach Judaa kamen, welchandrer Anblick als sie vielleicht erwarteten! Judaaschlief und in Jerusalem war dem schlummerndenVolk vielleicht keine Frage neuer und thörichicr,als „wo ist der König?" dem grausamen, unsichernund argwöhnischen Herodes keine Frage neuer undfürchterlicher, als „wo ist der neugeborne König?"an die Fremdlinge Römischer Herrschaft und einesganz andern Gedankcnplans überdem nicht zu den-ken. Die Weisen und Schriftgelehrten, die Hcrv-des zusammenberies, waren zwar über die Sacheselbst im mindesten nicht ungewiß. Sie sagten so-gleich, Bethlehem wäre der Ort, wo Christusgeboren werden müßte: aber daß er jetzt geboren
wäre, daß ihnen das Fremdlinge aus weit entfern-ten Landern und einer andern Religion sagten, daßdie das vom Himmel herab wußten — allerdingsschien alle das so sonderbar, als die Ankunft undKleidung und Auszug dieser fremden Karavane selbst.Man empfing sie mit starren Augen, und mit sol-chen wurden sie, vielleicht als Halbthoren, zwischenFurcht, Spott, Nachlaßigkeit und Argwohn dahingeleitet.
Daß auf den ersten Anblick den Ankommen-den selbst dieser Empfang, diese Begegnung befrem-dend gewesen, ist leicht zu denken. So fremde zufragen,, in Jerusalem nichts zu finden, in kincnFlecken, wie Bethlehem, gewiesen zu werden, umden König der Welt da zu suchen, der seinem Landeselbst unbekannt war! — aber, wie erfreulich nunauch, da sie Haus, Stern, Krippe, und, den siesuchten, den Neugebornen auf einmal nnrrafen.