und Homilien.
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hin: sic legte die künftige Geburt des Wclterncu-
rcrs in das kleine Judäa : nicht bloß diese Nationselbst war, wie wir bei Ankunft der Weisen zuJerusalem sehen, davon voll und gewiß' sonderndie Sage der Weissagung hatte sich von Alters herunter die Völker verbreitet, daß Judaa der Ge-burlssitz dieses Königs seyn sollte. Des Außeror-dentliche, das dies Volk in allem hielt und traf,und das sich doch auch gewiß unter die Völkerringsum verbraten mußte, kam dazu: cs war vonjeher in allen seinen Schicksalen und selbst Unglücks-sallen ein so einiges, außerordentliches Volk gewe-sen. In der Assyrischen und Babylonischen Gefan-genschaft wars in die Gegenden dieser Religion zer-streuet, und also auch die Erwartung der Prophc-zcihungen ihrer Propheten hatte sich mit zerstreuet,und den alten Weissagungen jener andern Völkereine bestimmtere Richtung gegeben. Alle dergleichenSachen der Religion, der Geschichte, der Zeitrech-nung waren damals und in den Gegenden Geheim-nisse und das einige Antheil der sogenannten Wei-sen. Dies alles nun zusammengcnommen, wirdwenigstens ein Heller Streif, ein Lichtzug sichtbar,auf deni diese Gelehrte des Morgenlandes, die eherPriester als Könige waren, ihre Reise antratcn.
Endlich, da doch bei ihrer Rückkehr offenbarerhellet, daß sie mehr als Weise, auch Frommewaren, die Gott selbst seiner Offenbarung würdigte:siche, so gibt diese über alles das Siegel. SeineWerkzeuge und Boten sollten sie seyn: aus freiemredlichen Herzen traten sie die Reise an: DienerGottes und Aussucher des Herrn in seiner Schö-
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