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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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270 Christliche Reden

selbst Stkem, Schatte und Farbenspiel noch voneinem Wesen zeugen, was sie abwirft, wasgründlicher ist als sie wo ist endlich Grundvon allem, alS in der unsichtbaren Welt, wojeder Geist Mitwohner, wo auch meine SeeleMitwirkerin, wo jeder ihrer Gedanken was wirk-liches ist,That und Handlung, offen-bar vor Gott!

Auf daß vieler Herzen GedankendffeNbar werden. Das ist also die einigegroße Entwicklung des Lebensspieles, unsicht-bare Erziehung Meiner Seele, allgemeineG e d a N k e n e N t w i ck l u n g, Schule der Nei-gungen , der Hebungen, der Tugend, das ist meinLeben! Am Aeußerlichm liegt nichts, als so-fern es Schauspiel des JnNerN ist: Gelegenheit,Anstoß zu Uebung, und Kraft! Gott wollte dieZwecke an dir erreichen, dein Herz in die Formgießen, deine Seele zu den Empfindungen gewöh-nen Die Reihe von Gedanken solltein deinem Leben offenbar werden vor Gottsiche das ist dein Leben!-

Welchen Segen kann ich mir also auf dieserbitten, als den, der eben sein Zweck und Wesenist, o Gott, daß Mein Leben, daß auch das Jahrdieser Zukunft nichts als die besten Gedan-ken offenbar mache vor dir. Was mir begegneich kanns nicht bitten, ich kanNs Nicht sage«! ausFurcht, , daß ich sonst meine Thorheit allein offen-bar machte vor dir: aber laß michs annehmen l