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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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fesseln, sind ans Ganze der Welt geknüpft, undgehen so in eine unermeßliche -Höhe, als die Be-gierden , die in unserm Hc>r;en schlafen, und dieauch nur Zeit und ^rt weckt, eine unabsehbareTiefe haben was soll also unser Wunsch? wassoll unser Arm umfassen? Es sind nur Athemzügeder Ruhe und der Erholung, wenn wir wünschen:nur freie Blicke des Augenblicks auf dem Grenzstein,den wir erreichen, sind die Ahnungen und Gefühleunscrs Herzens: unser Weg zu beiden Seiten liegtund bleibt liegen, wie er lag'

Wenn jener sagte:der Mensch wäre nie un?glücklich, als wenn er an sich denke!" so ist dieswenigstens so fern wahr, daß er allezeit alle Mittelsich zu zerstreuen sucht, die ihm nur zur Handkommen. Er wirft sich in Geschäfte, vergrabt sichin Sorgen, Mphe und Arbeit, um einmal ruhenzu können, nur daß er an diesem Augenblick nichtruhe: er wirst sich wenigstens in ein Aauberlandvon Wünschen, Hoffen, Erwartung, damit er nurstrebe, damit ec von der Stelle nur komme, aufder er ist. Und so sicht man, daß alle diese Wün-sche und Ahnungen nur dann gut angewandt wer-den , wenn sie auf wahre Art weiter streben lehren,wenn sie aufmuntern, Thätigkeit wecken, zu thunund zu leiden, wenn sie im menschlichen HerzenGlaube, Liebe und Hoffnung anzünden, kurz mehrSeligkeit wirken, als sonst da wäre. Und da cr-giebt sich gleich, daß das durch keine Romanwün-sche in den Mond hinein, sondern allein dadurchgeschehen könne, daß wir unsre Erde mehr kennen,nser Leben mehr lieben lernen! daß wir uns also