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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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257
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und Homilien.

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'mehr wirken: sie trat auf den Schauplatz und solltedurch Krümmen und Wirrungen zu welch höhererHohr führen! Die Helleste Weltweisheit war kraft-los und schwindend; sie sollte lhun, was jene nichtthun konnte: ein cindringendes Heer wilder. Löwen,barbarischer Volker, die schon ihren Ausrur; aufNom bereiteten, die sollte sie, wenn sie in ihrerWuth alles zur Wüste gemacht, selbst zahmen,ihnen Fesseln anlegcn, deren sie allein fähig waren,damit sie die Wüste bewohnten : sie sollte Sauerteigwerden, der einen großen Theil des menschlichenGeschlechts zu der Lauterkeit, zu dem Wohlgeschmackgahrte! Da also war der Sauerteig aus seiner be-quemsten Stelle eingrmischk, zubcreitct, weiter fort-geführt Jesus, neues L i ch t u n d Kraft derVölker ward in der Fülle der Zeit geboren! erward ein Rand zwischen alter und neuer Welt,Licht und Schatten, Götzendienst und dem Reicheder Wahrheit!

III. Ain allermeisten aber wird zur Ausbrei-tung der neuen christlichen Religion der R ömer-zet tp unkt, den Gott wählte, als der gelegensteund leichteste sichtbar.

Vorher, da alle Völker noch abgetrennt, in ih-rer Verfassung und Religion kleine Inseln waren,welche neue Religion konnte aus Trümmern eineralten, als Feindin und Unterdrückerin entstehen,ohne daß sie nicht bald unter eben diesen Trüm-mern ihr Grab fand!

In dem cngern Kreise waren zu viel Augenauf sie gerichtet: zu viele Herzen und VorurtheileHerders Werke z, Rel. u. Lheol.III» R