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Zeiten vorbei waren, die Gott als Zubereitungenund Jugendzeiten verordnet, in der Fülle derZeit sandte er seinen Sohn. Eben um die Zeit,da das Römecgesetz ausging (v. r.) in der Zeit, aufder Höhe, in der Helle ward Jesus geboren.
II. Eben dieselbe Zeit schien aber auch, wennirgend eine, einen so neuen Ersatz aus KräftenGottes und Religion nöthig zu haben,der ihr hiemit durch die Geburt Jesu ward.
Die ältesten Religionen der Welt waren imdamaligen Zeitpunkte abgelebt und veraltet, unddie Weltweisheit, die sich überall an ihre Stellehatte setzen wollen, zeigte nur, wohin ihre Kräftereichten: was sie eher nicht könnte, wozu sie nichtwäre; als was man von ihr erwarten dürfte. Siehatte ausgehellet: das war ihre Pflicht, und mehrkonnte sie nicht. Kräfte geben, neue Wirksamkeitgewahren — der Erfolg zeigte genug, daß sie dasnicht konnte: Vernünftelei hätte vielmehr die Mensch-heit geschwächt, und di« Erdstriche, die man dieerleuchtetsten, die aufgeklärtesten nannte, waren inandern? Betracht zugleich die verfallensten und elen-desten. Elende Sitten! Ueppigkcit statt Einfalt,und statt alter tugendhafter Starke und WeisheitStolz und Ermattung — das ist immer der Ver-folg im Cirkellaufe der Menschheit, und er warsauch damals. Der Friede, den Rom der Erde gab,war kein der Menschheit würdiger Friede, sondernKnechtschaft und Schlaftrunk des Verfalls. JedeNation war einmal aus den engen Grenzen ihrerarmen ursprünglichen Tugend hinausgeworfcn, und