und Homilien.
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lich kam das, das gewissermaßen alles nutzte, undin sich versammelte, Rom. Es stand auf der Höhevon dem , was Morgenland, Aegypten, Phönieien,Griechenland erfunden, ausgcdacht, angeordnet hat-ten , und wandte cs, wiewohl auf seine Weise, ineinem Umfange, als es nie geschehen war, in seinerganzen, großen, mächtigen Römischen Welt an!
Da ist nun niemand, von welkem Glaubens-bekenntnisse er auch seyn möge, der nicht in dieserZeit der bürgerlichen Geschichte eine verbreitete Hellebemerke, wie sie sonst auf einem so großen Strichder Erde nimmer gewesen. Alle enge Natienaldenk-arten waren erschüttert: die Mauer lag nieder, die
sonst Volk und Volk schied; aber auch die Folgendieser engen Denkarten, und waS sie ausgedachthatten, das lag jetzt allverbreitcter und Heller amTage. Es ist Fabel, daß in der Geburtsnacht Jesudie Orakel und Götzendiener verstummt; aber daßsie in dieser Zeit verstummten, daß sie jetzt Ant-wort zu geben sich schameten, oder nicht Antwortengaben, weil sie nicht gefragt wurden, das ist keineFabel. Abgötterei, Götzendienst, Lüge und Fabelhatte seit den letzten Jahrhunderten vor Jesu Ge-burt , Stoß auf Stoß bekommen: in mehr als Ei-nem Volk waren Boten Gottes aufgestanden, dieeine Wahrheit der Vernunft und Tugend nach derandern aufklärtcn, ins Licht setzten, in Anstalt undVolksverfassung zu bringen suchten: alle Grade derMorgenröthe waren gleichsam vorausgcgangen, biSdie Sonne kam, damit die Welt zum Licht bereitet,und nicht über dem plötzlichen Glanzmeere statt mitLicht mit erblindender Dunkelheit heimgesucht würde.