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Christliche Reden
alten Welt ein Theil dieser Zeitfülle, wiecs in unscrm spaten Zeitalter, auf der Hohe, wowir stehen und bei den 'Reihen von Jahrhunderten,die hinter uns liegen, es sich schon zum Theil klar-lich ergiebt — — Last uns einige Blicke dahinthun, und wir werden, ob Menschen gleich immernur verlorne Strahlen der Herrlichkeit Gottes sehen,auch hier die Spuren anordnender Weisheit undMenschenliebe Gottes bewundern-
I. War damals wirklich der Zeitpunkt, wo dasMenschengeschlecht, wie aus einer Minderjäh-rig k e i t e r w a ch s e n , zuerst eine gewisseallgemein verbreitete Helle und Fas-sungskraft zeigte. Es ist in andern Stun-den zum Theil erklärt, mit welcher Weisheit undVatcrlicbe Gott die ersten Kenntnisse im Geschlechtseiner Kinder selbst entwickelt, und cs gleichsam ander Hand von Geschlecht zu Geschlecht so auchStufenweise fortgeleitet hat, in allem, was siewissen und seyn sollten. Nachdem im Morgenlandeder erste Kindesunterricht einfaltig, stark und festans Her; gelegt war: der erste Anstoß war gege-
ben, und Gott ließ die Volker, wie Paulus sagt,nun ihren eignen Weg wandeln, und es war mitdem, was er Gutes hcrvorbrachte, Entwicklung derersten Lehre, des göttlichen Unterrichts: es warWeg Gottes mit den Völkern. Ein Volk also ent-wickelte bürgerliche Ordnung und bauete weiter:das andre Künste und bauete weiter: das dritte
Weisheit aller Art und bauete auf beide, und end-