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U) Die Geburt Jesu hängt also an einer be-rühmten weltlichen Begebenheit, am allgemein be-kannten Zcitlauf der bürgerlichen Geschichte, undalso auch diese ihre Ankündigung beweist urkundlichhistorische Wahrheit. Daß die Römer um diese Zeitwirküch den Kreis der Erde inne hatten, und un-ter Kaiser Augustus sich die große Sündfluth, dieso lang? schon geqahret hatte, gleichsam setzte: daßder Römische Adler, der vorher nur immer nochfernem Raub gesucht hatte, sich jetzt etwas nieder-liefi, und die er jetzt ruhig unter seine Flügel neh-men wollte, mit mehrerer Muße in diesen Gegen-den , ansah und zählte --- das alles ist bewieseneWahrheit der Geschichte. Die Geschichte Jesu trifftalso hier so natürlich in sie hinein, als sie, wonur z. E. beim Kreuzcstydte Jesu und in der Apo-stelgeschichte Römer auftreten, immer hincintriffc— wir sehen immer die Ecke der großen Verfassung,wo sie an diesen Winkel stößt, mit Wahrheit —so ist also auch die Geschichte Wahrheit. Nimmerkann bei selbfterdachter Unwahrheit ein fremderScribent so in das Rad her ganzen Geschichte grei-fen , daß alles treffe! nichts widerspreche, alles be-stätige! Das große Buch der römischen Geschichtein ihrem klaresten, blühendsten, goldensten Zeitpunktist also, wo sie ans Christenthum trifft, für diehistorische Wahrheit desselben Zeugin —
c) Ohne Zweifel aber lagen größere AbsichtenGottes darunter, daß er die Geburt seines Sohnesauf diese Römerzeit bestimmte : und wenn Pau-lus sagt, daß ihn Gott in der Fülle der Zeitgesandt habe; so lag auch in diesem Zeitpunkt der