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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Neben

Zwei Könige waren ins Land gefallen, (Es.7, i.) und das ganze Herz des Landes, Volksund Königs war muthlos (v. 2.) Der Prophetmußte ihm entgegen, ihm Trost cinsprechen, Be-freiung weissagen, (v. 3 9.) aber das half nochnichts: das Herz des Königs wankte!So fodredir ein Zeichen von Gott!" sagte der Prophet:Ahas wollte nichtdaß ich den Herrn, meinenGott, nicht versuche" (v. ao 12.) Nichts alsoblieb übrig, als daß es ihm halbzornig der Pro-phet gab, und dies war das Zeichen (v. 14.) :Geburt eines Sohnes, der Emanucl hieße,d. i. Zeichen der Errettung wäre, und, wie's derProphet .gleich erklärt, (v. r 5 . 16.)Ehe der

Knabe lernt Böses verwerfen Und Gutes erwäh-len , wird das Land verlassen seyn von seinen Fein-den !"

Das ist nun der unläugbare Zusammenhangdes alten TextS, den die ganze Folge bekräftigt.Kap. 3 , r 3 . wird der Sohn geboren, dernoch andere, eben so prophetische Namen bekömmt,als Emanuel: die Ursache (v. 4.) steht dabei

und das große Triumphlicd des Propheten (v. 6.9. 10.) und das Ende des Kapitels .hinaus, dasnur immer noch von einem und demselben Vorfallredet, ist der lauteste Gewährsmann. Zu JesajasZeiten wurde der Wundcrknabe, das Zeichen Got-tes , das Zeichen der Errettung, geboren, undGott rettete auch, was er durch ihn verheißen.Der Knabe war noch nicht erwachsen, er lerntenoch nicht Vater und Mutter nennen, und dasLand war von den Feinden rein-