und Homilit".
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immer Wirkung. — Wo sind ober wir auf Mit-tel der Gottesoffenbarung selber Art gewiesen?Zumal unter dem neuen Testamente? Auch indem Betracht sind Schatten und Vorbilder nurnoch Zeichen der Nacht gewesen; mit Christobrach der Morgen an und die Schatten flohen.Jesus sähe keinen Traum! sah kein GeheiMniß Got-tes im Traume! lichte Offenbarung und stille Ver-einigung und Wirkung mit Gott, seinem Vater,das war sein Zustand aus Erden — der Tag istdurch ihn angebrochen und Helle Wahrheit ist wor-den. Am Tage träumt mm nicht, man schließeaber auch nicht daraus, daß keine Nacht und Däm-merung seyn können, in der man träumet. Inden ersten sinnlichen Zeiten der Menschheit warsallerdings ein so natürlicher Weg der göttlichen Of-fenbarung , als bei Kindern die Wahrheit durchBildet: und in solchem Falle laßt sich überhaupt
das Außerordentliche nicht nach der allgemeinen Ord-nungsregel schätzen.
III. Der Evangelist führt Worte der Erschei-nung und hinter ihnen eine Stelle des altenTestaments an, von der mans zweifelhaft ma-chen wollen, ob sie von Christo handele. Das,sagt er, (v. 22.) ist altes geschehen, ausdaß erfüllet re. und beim Propheten Jesaias(Kap. 7 , 14.) werden doch die Worte gewiß nichtvon Jesu, sondern von einem andern Knaben ge-sagt, der damals geboren werden sollte — das istaus dem Zusammenhänge unlaugbar-
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