und Homilien.
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er sah sie noch wachend gleichsam : horte deutlichihre Worte, noch wachend klangen sie seinem Ohr.Wußte eine ganze Sache, von der er vorher keinWort gewußt: ein G ot te s geh eim n iß , wovonkein Melisch wissen können, und aus dem sich nunalles erklärte. Endlich seine Erscheinung trafso wunderbar mit den eben so wunderbaren B e-gegnissen drei andrer, durch Land und Zeitvon ihm getrennten Personen, Wort für Wort,Stück für Stück zusammen. — Der Erfolgenthüllte alles fort in eben dem wunderbaren Gange— nun laßt uns vergleichen?-^
WeNn ein abergläubiger Mensch auf Traumehofft, sich täglich mit Traumen tragt, und mansaus seinem Charakter so gut erklären kann, warumEc und kein andrer sich also und mit solchen Trau-men trage —
Ec schlaft in Gedanken, in Sorgen, in Er-wartungen der Art ein: die geschäftige Einbildungspielt ihre Nolle, wickelt aus Gedanken andre Ge-danken — cs wird ein Traum!
Oder die ermattete Seele, die neue Lebens-geister sucht und sich gebiert, schnappt gleichsamüber: der Druck der Ermattung und des Geschäftsder Ersetzung der Lebensgeister gebiert, wie wirs sooft in wachenden Zuständen sehen können, Bilder,Erscheinungen, Gestalten, die alsdann der Traumnur komponirt —
Odet eine Krankheit, ein herrschender Körpct-zustand, das Blut, der Wahn tobt!^- Wir leihenHerders Werke z. Rel.u. Theot. III. Q