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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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241
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und Homilien.

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er sah sie noch wachend gleichsam : horte deutlichihre Worte, noch wachend klangen sie seinem Ohr.Wußte eine ganze Sache, von der er vorher keinWort gewußt: ein G ot te s geh eim n , wovonkein Melisch wissen können, und aus dem sich nunalles erklärte. Endlich seine Erscheinung trafso wunderbar mit den eben so wunderbaren B e-gegnissen drei andrer, durch Land und Zeitvon ihm getrennten Personen, Wort für Wort,Stück für Stück zusammen. Der Erfolgenthüllte alles fort in eben dem wunderbaren Gange nun laßt uns vergleichen?-^

WeNn ein abergläubiger Mensch auf Traumehofft, sich täglich mit Traumen tragt, und mansaus seinem Charakter so gut erklären kann, warumEc und kein andrer sich also und mit solchen Trau-men trage

Ec schlaft in Gedanken, in Sorgen, in Er-wartungen der Art ein: die geschäftige Einbildungspielt ihre Nolle, wickelt aus Gedanken andre Ge-danken cs wird ein Traum!

Oder die ermattete Seele, die neue Lebens-geister sucht und sich gebiert, schnappt gleichsamüber: der Druck der Ermattung und des Geschäftsder Ersetzung der Lebensgeister gebiert, wie wirs sooft in wachenden Zuständen sehen können, Bilder,Erscheinungen, Gestalten, die alsdann der Traumnur komponirt

Odet eine Krankheit, ein herrschender Körpct-zustand, das Blut, der Wahn tobt!^- Wir leihenHerders Werke z. Rel.u. Theot. III. Q