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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho milien.

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viel Endzwecke, indem sie Einen erreicht, sie wirdalso Weg der Vorsehung Gottes!^

c) Was giebts also auch in unserm ganzenLebenslaufe für unmittelbare Engel und WerkzeugeGottes, als die Menschen, die auf uns wirkten!Von Jugend auf ist fast die Hälfte unsrer Seelenihr: und cs kommt Meist nur darauf an, ob wirEngel oder Teufel sind, wenn wir Mit Engeln oderTeufeln umgingen, frühe und stark sie auf unswirkten, und sich in unsre Seelen gossen. Imschwarzen dunkeln Schatten, wie anders als eindunkler Schatte! mit Lichte umgeben, von Kindheitaus daran gewöhnt, N>ie eher wirst du eine Licht-gestalt werden!

Das ist also so oft eine unbemerkte Spur derbesten Wvhlthaten Gottes in unserm Leben, daßwir hie und da Mit den Personen zusammeNtvafen,die allein soviel auf uns wirken konnten, was sonstNie oder schwer gewesen wäre. Allein gelassen, wüswären wir gewesen! was wären wir geblieben!Aber da führte Gott deinen Wegüber das Ee-bürge," hatte da eine andre Seele für dich bereitet,hatte euch, ehe ihr euch kanntet, durch Ein Schick-sal, durch ein Band des Herzens, durch Noth,durch Umstande geknüpft ihr begegnet euch aufdem Weg eures Lebens. Wie kommt ElisabethMaria entgegen! wie war diese auf jene zubereitet!was wird durch beide in beiden gewirket! Ge-danken in einander, Trost, Lehre, Aufrichtung,Vorbild vön Tugenden gestreuet, mehr und auf stil-lerm Wege, als es eine Erscheinung wirken konnte.

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