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Christlick) e Reden
du verzweifelst, willst Zeichen und Wunder sehen,weißt keinen Ausgang und Cude, wenn sich derHimmel dein nicht selbst aufs außerordentlichste an-nimmt. Und siehe! das thut er Nicht; er hilft diraber, indem er dich aufs allerordentlichste verweiset,und dich damit errettet, tröstet, segnet. Hier bistdu verlassen; einsam, ohne Rath und Ausschluß ineignen Selbstgedanken; die Erscheinung hat dichverlassen, und kein Engel erscheint, wiederum auf
das zu antworten, was du fragtest-aber
siehe! „jenseit dem Gebürge" ist dir schon Aufschlußbereitet. Kein Engel! eine Sterbliche, (aber sie istdeine Freundin) nimmt Theil; ihr Wort, ihr Trostkommt aus Menschlichem Herzen und trifft unmittelbarrer Weise dein mcUschlicheS Herz; ihr ganzes Beispiel,ihr Vorbild, ihre Situation ist dir vielleicht selbst schonTrost, Rath, Aufklärung. Siehe da deinen EngelGottes! — Und in der That für Menschen sindMenschen mehr als Engel, die besten, unmittelbarenStimmen an Herz und Seele. Der Weg des Wun-derbaren und der Erscheinung, auch im Freudigen,welch ein trüglicher Weg! betäubend, schreckhaft,verwirrend — kurz nicht menschlich. Aber der Wegdurch Menschen an Menschen I — sie sind wie wir,und wir, was sie sind. Sie bessern sich, indem sieuns bessern, erfreuen sich, indem sie Uns trösten;ihr Wort ist faßlich, ihr Trost und Lehre mensch-lich — von keinem Betrüge oder Betäubung begleitet.
Der Engel wies an Elisabeth, wie Paulus anAnanias gewiesen ward: wie die Gottheit in allemMenschlichen gern durch Menschen wirket — EineKette fasset da von allen Seiten Glieder, erregt