und Homilicn,
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sorget sie also! Hier gerathst du kaum in Ver-legenheit , Unfall und einen Schein der Verlassen-heit, und stehe! schon zum Voraus wurde dort, aneinem andern Ocre, „jenseir des GcbürgesdirZuflucht, Arzt und Trost bereitet! hier ward kaumder Saame zu deinem Schmerz gestreuet, und dorr,lange vorher, keimte und blühte schon das Gewächszur Linderung desselben! Gott harte, ehe er dasLabyrinth deiner Verwirrung nur schuf und dichda cinführte, schon zum Voraus den Jaden fertig,den er dir in die Hand gäbe, dich darin zu leiten —gütiger, väterlicher, mcnschlichfühlendcr Gott!
b>) Und daß die Zubereitung dieses TrostesMenschlich war, daß, bei allem Wunderbarender Erscheinung, der Engel auf eine menschlicheweitere Erklärung verwies — wie lehrend! und wiegut!
Der Mensch ist sehr geneigt, bei jeder kleinenVerwirrung seines Lebens gleich zum AeußcrstcnZuflucht zu nehmen; unmittelbaren Trost aus derHand Gottes, Zerschneidung des Knotens durch diehöchste Hand, die ihn geflochten, zu fodern '—dahin pochen denn Wünsche und Gebete ins Wun-derbare hinüber: die Seele ist aus der Welt hin-aus! —
Und Gott führt sie, auch wenn er die Wün-sche erfüllt, meistens in dieselbe wieder hinüber:indem er sie blos durch Menschen, aus menschlicheWeise erfüllet, und zeigt, da seyen die Waffen,die für ihn streiten, die ihn rechtfertigen, die ihnerläutern. Du kommst jetzt in Noth; du seufzest,Herders Werke z. Rct. u. Lheol. III. P