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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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Luc. i. v. 3y 8c>.

I. Der faßlichste Trost, den der Engel derMorin sogen konnte, war Vorbild und Beispielihrer Freundin, ouf welches er sie verwies.

Moria war Mensch und Weib. Ehre undSchande, die Mevnung Josephs und der Ihren,denen allen ja Nicht der Engel erschienen war, warihr nicht gleichgültig. Die ganze Sache, wie gött-lich sic war, befremdend. Der Engel ließ sie ohneZweifel in zehnfachem Betracht in Scannen, Furcht,Zweifel, Gedankenverwirrung und Betäubung.

Was sollte sie thun? Einsamkeit war ihr ver-haßt, war nUr eine Nährerin trüber Gedanken, auSdenen doch kein Licht entsprang. Auf ihre Freun-din war sie verwiesen: dahin hatte der Engel alsoihren Schritt geleitet und für die Unruhe der ödenEinsarNkeit mit diesem Worte gesorgt. Sie standauf und, scheuete keine Reise über das.Gebürgtendelich , d. i. eilig: keine Zeit ward ihr langer, alsbis sie die erste Erfüllung der Worte des Engelsaus menschlichem Munde hörte. Und da es garder Mund ihrer Freundin seyn sollte

Siche, da empsieng sie Elisabeth, die mehrals alles das schon wußte, mit einem Gruß vollheiligen Geistes, Preises und Lobjauchzens, daßMaria mehr als getröstet, auf den Schwingen derFreude und Lobpreises der Elisabeth fortgeführtwurde und sich ganz in Lobgesang Gottes ergoß.-Welch ein verändertet Auftritt gegen den