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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

Gaben Wind sind und sich in Rauch und Windendigen -

Wie söndetbüt und gar den Anschlägender Menschen zuwider Gott veranstaltet. Eine ver-lebte Elisabeth > eine Maria, die nichts weniger als dieBotschaft erwartete: arm, verborgen und Kaiserund Obersten des Volks ging Ruf und Auswahlvorbei !

Wie stille insonderheit Und ohne GeräuschGott von Weissagung und Wundern ünsing, undaus dem kleinen Kreise ins Große schritt dasSaamenkorn ward stille gesäct in Nacht und Nebel,und wider aller Menschen Erwartung.

Jetzt gings auf! heute schießt die erste grünefröhliche Sprosse aus der Erde. Der heilige Kreisvon Privatpersonen, die vorher entfernt waren,findet sich zusammen, ihre Seelen berühren einan-der und geben Funken des himmlischen Feuers.Marler, die einsame, stille, bescheidene Maria,die der Engel in Betäubung und Zweifel gelassen,wird von allen Banden los, und flammet in bohenLobgelanq auf. Elisabeth, die die Erfüllungihres Wunsches thätlich sah, wecket sie dazu, undumarmt sic mit Freude Und Weissagung. Der alteVater bekommt wunderbar seine Sprache wieder,strömt aus in Weissagung, Lobgesang und Freude. So sproßt und lacht die stillgesaete Saat Gottes:

und aus der Nacht bricht Morgen!

Laßt Uns hören, aufmerken und jedem guten Bei«piel folgen!