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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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206
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3nü Christliche Reden

Lebensquelle gewesen war, strahlte setzt in mensch-licher Natur und Hülle göttliche Herr-lichkeit ab! Was vom edelsten Blut der Mensch-heit , unter der Ueberfthattung Gottes, zum Spiegelder Liebe, Reinigkeit und göttlicher Milde gebildetWerden konnte, das war Jesus! So seine mensch-liche Seele, so sein sichtbarer Körper, das Grösstedurchs Kleinste ausgedrückc! in der einfältigstenGestalt alle Schatze der Gottheit verkörpert! Wiksahen rc.

Aber er spricht lieber durch Zeugen, als durchWorte! lieber durch Wirkungen, als durcheigne Me >) n u n g. Johannes ruft undspricht rc. (v. i5.) Das war also Zeugniß uNdWirkung auf Johannes : Wir alle haben vonseiner Fülle genommen rc. Das ist ZeugnißUnd Wirkung auf unS alle. Nichts war ihm ver-gleichbar. Das Gesetz ist durch Mdses ge-geben, Gnade und Wahrheit ist durchIesum Christum worden. Nichts ist ihmvergleichbar. Niemand (der Propheten und Leh-rer) hatte je Gott gesehen, der EingeborneSohn rc. Alle Vergleichungen, Bilder und Zeit-maasse treten auf einander, Und doch wird nochnichts von dem gesagt, wozu die Sprache eigentlichkein Wort hat! und was der Evangelist hier alstreues Zeugniß nievcrlegt Erfahrung! un-nennbare Empfindung seines Herzens.

Und da er der Schooßsünqer Jesu war, vonihm geliebt und gekannt wurde, wie er Jesum vor-züglich kannte daher sein begeistertet Ausdruck;