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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho milien.

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her innerste Kern des Plans, des Willens und derSchöpfung Gottes unter der so groben finsternSchale der Andern! Welche Höhe! welche engeBahn dadin! Wie viel Gute sind von Licht undFeuer, aber nicht des reinen Lichts! der reinenQuelle des Lebens! Wie viel gute und edle Tha-ten, die aber nur aus Geblüt, aus Willen gu-ter Triebe und menschlicher Absichten, nicht ausGott g o b o r c n sind, Christo auch nicht zugehö-ren, und mit der Schale der Welt abfallen undsterben. Auf welche Lichthöhe weißt uns Johannes !

III. Endlich erscheint die größte Fülle von Offen-barung. ,,D a s Wort ward Fleischte.- - verkündigt." (v. 14 18.) Undhier, wie lang es auch nach Himmelfahrtund Abschied Jesu seyn mochte, wie erhebt-sich der Ausdruck Johannes, als hincntzücktzu Jesu! Wir sahen seine Herr-lichkeit! eine Herrlichkeit desEingebornen! voll Gnade undWahrheit! Ec ist noch unmittelbar umihn! stehet, höret, mehr als er sagenkann! Herrlichkeit Gottes! des Ein-gebornen! Gnade, Wahrheit! allesUnnennbare, was sich irdischen Menschen inmenschlicher Gestalt zeigen konnte: das allesin Jesu!

Und er wohnte unter ihnen: warFleisch geworden, Mensch, wie sie. Dasewige Licht, das sonst allwege unsichtbar die Welterleuchtet:, das höchste Leben, das überall sonst