Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
Entstehung
Seite
204
Einzelbild herunterladen
 

204 Christliche Reden

allen edrln Seelen auf der Welt vereinigten Reichedes Guten strebt, der versiehe Johannes ebnealle Schwärmereien herzlich. Die Hülle feinerTharen bleibt für diese Welt zum Anschaun undGenüsse: die innere Gestalt, das Licht und Leben

derselben, wie es vor Gott ist, aber gehört zu demgroßen Strome, der von Christo aus durch alleGuten sich über die Welt ergießet. Da ist nichtsverloren, nichts umkommen; wir werden einst imbesten höchsten Plane Gottes, der innere Glück-scligkeit aller Wesen heißt, jeden Duft,jeden Geist, jeden Lichtstrahl, jedes unsers so reinenGedankens, Worts und Handlung wiedersindenalle mit dem Werk Jesu zum Heil der Menschen,Cin Geist! Ein Körper! Ein Lichlreich! Und dieshöhere Leben, was Christus im höchsten Ver-stände der Unsterblichkeit nennet, die jeder durchihn und nur durch ihn hat! dies Athmen und Wir-ken in einer G em ei n s ch a f t v o n Guten, zuder Paulus (Hebr. 12. 22 24.) nicht Worte ge-nug finden kann: dem irdischen Leben, diesergroben Schale , ists ganz unvergleichbar. Die d ar.h i n e i n g e b 0 r c n sind, sind Kinder Gottes!Kinder des Lichts! Brüder und Mitstrei-ter Jesu in einem unsichtbaren Reiche, was sogroß als die Schöpfung ist! L h c i l n e h m e r anall seinem Guten und einst, jeder nach seinemMaaßc, an der Herrlichkeit, die nur die Ge-nossen dieses Reichs erwartet wie unvergleichbareiner Welt voll Erdgebornen aus grobemirdischen Geblüt, aus menschlichemTriebe und Willkühr entsprossen,(v. iS.) Gcttesgebvrne sind diese! Lichtgeborne und