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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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Licht und Leben so gar nicht in Betracht kommt,h i n e i n g e b o r c n! Welch einen reinen, lichthcl-len und erhebenden Begriff enthalten Worte, diemeistens so erschrecklich verkannt und gcmißbrauchtwerden!

Wer Chris t u m annimmt, d> i. wer zuder Lautre und L ich trci n i gke i t in allen sei?NM Gedanken, Worten und Handlungen empor-kommt, die des edelsten Strahls, der aus demLichte der Gottheit glänzte, nicht unwürdig ist; soViel oder so wenige Christum also annehmen, alsLickt in sich scheinen, und sich in seine Gotteslau-terkeit verwandeln lassen; die machen Ein großes,allwtites, reines und erhabnes Reichdes Guten aus, an welches hier nichts in derWelt kommt- All' ihre äußerliche Handlungen ha-ben freilich eine Hülle und Schlaube, an der sienur äußerliche Menschen kenne» und unterscheiden;das ist aber nur Schlanke l nur Hülle ! Kern undInhalt steht Gott allein, und wenn er von derHelle und Lauterkeit des Lichts Jesu ist, siehe soist alles nur Ein Reich! Ein Ganzes! was sich vonder unvergleichbaren Majestät Gottes, durch seinEbenbild im Lichte, Jesus Christus, auf alle lau-tere Seelen erstreckt, sie alle zu Einem Körpermacht, wo Jesus das Haupt, zu einem blü-henden, fruchtbringenden Weinstock, wo sie die Ne-ben sind, zu einer verklärten Versammlung, dieJesus in seinem letzten Herzcnsgebete (Joh. 17.)dem Vater so innig anvertraut> Wer dies ver-stehet, wer mit seiner ganzen Seele und Lebcnsfüllenach dieser Hähern Lichtgegend, nach diesem mit