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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

so?

Siehe da, die Erklärung der meistens so verstüm-melten Verse v. 4. ö. 9. r». ir.z und der RedenJesu, die uns sonst zumal in Johannes unver-ständlich bleiben, wo immer von dieser ewigenWirkung Jesu in alles Gute der Weltals Quelle L i ch t s u n- d L e b e n s (Joh. 5 .6. 7, e 5 17. Kap.) die Rede ist, und der Redender Apostel, daß alles an Ihm zu Einem Körperverfasset worden, siche da die Einige lichthelleErklärung!

Alles zerfallt also vom Anfänge dieser tiefenirdischen Welt an, nach dem Bilde Johannes, inzwo große Massen, Licht und Dunkel! DasLicht scheinet und schien von Anbeginn indie Finsternis;, und die Finstern, alssolche, begriff cs nickt (v. 5 .) er wollte im-mer das Reich des Bosen verengern, zusammentrej-bcn, cs in Licht endlich alles anflöfcn: er warb

dazu alle, die in die Welt kamen, er-leuchtend an; ließ sich keinem Volk, keinemVerstände und Herzen unbczeugt: war in allen

Mitteln und Wirkungen des Gut.cngegenwärtig, wie die Macht Gottes in der Schwere,der Anziehung, der fortwährenden Schöpfungskraftder Natur da ist. So ward Ers als Licht, alsLeben, in allen menschlichen Seelen; wer ihna u f n ah m, empfing die Macht, KindGottes zu werden, ward in ein neues, überallen Ausdruck gehendes Reich des Lichts undLebens, der allverbreitetsten Gotteswirkung durchalles Gute, des allerreinsten und edelsten Lichts-und Lebensstroms, der mit unserm natürlichen