und Homilien. 197
wohnte, und dadurch er die Welt schuf. Im An-fänge re.
Wie nämlich, indem ein Gedanke meiner Seelewird, u) ihr nichts abgehet; k) nichts in ihremWesen verändert wird; a) es in einander bleibt,und ich kanns wir doch auf die feinste Art als einzwei, als ein Erzeugendes und Erzeugtes denken;ä) wie der Gedanke, der Sinn, das innigste Bildder Seele ist,' und wenns e) äußerlich sichtbar wird,aus die leichteste, aber wie mannigfaltige, wie wirk-same und recht allmachiige Art zeiget. Unsichtbar!schnell! war mein Entschluß und wie tausendfach-mächtig alle Handlungen und Hervorbringungen,die auf dem Schluß alle beruhen, in die er alle,wie in Offenbarungen, sein Selbst hinausstromet— Also! so schwach und unvollkommen ein mensch-liches Glcichniß die Gottheit auszudrücken vermag,so Jesus, das ewige Wort zum Vater!u) So aus ihm, und zugleich b) ewig in ihm,wie Gedanke im Geist, wie das innigste Bild imabgebildcten, unsichtbaren Wesen! 0) Flamme ausFlamme, Licht aus dem reinsten Urlichte, ohnealle Veränderung, allen Abgang: c>) ihm gleich!
Gott! und ewig bei ihm, in seiner Fülle wohnend!n) und da cs außerhalb in Wirkungen sichtbarwurde, so mächtig! so allwirkend! so Sinn aus-richtend im ganzen Schopfungsreiche. „Alle Dingesind durch das Wort gemacht rc." Wer also dieAehnlichkeit vom feinsten Wort, dem Gedanken, zu-sammen nimmt, und im Bilde bleibt, wird Wordfür Wort diese Verse verstehen.