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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Neben

I. Wort: (Am Anfänge war - » - v> 1 3.

was gemacht ist.")

Scheint sonderbar, da Johannes Jesum alleinso nennet, und so oft so nennet! und damit an-fängt , wie mit einem Posaunen-Schalle, als vbsder ganzen Welt klar und verständlich wäre! dadoch, wenigstens nicht so deutlich, der Ausdruck'imA- T. nicht also vorkommt! und keiner an sich voneinem solchen Worte Gottes weiß, das vorder Welt gewesen, dadurch alles ward, u. dgl.

Eben das aber ist nun die Ursache des Ge-brauchs. Johannes, um ein neues GotlcSgeheim-niß zu enthüllen, mußte auch in solchem neuen,vielausdrückenden Worte neu seyn. Wer kenntdie Gottheit? wer hat von Einer Eigenschaft, Ei-ner Handlung derselben Begriff von innen, inihrer Fülle, in ihrem Wesen? Alles ge-schieht darin ohne alle Abwechselung, Veränderung;und wir können uns doch nicht das kleinste undfeinste, Einen Blick der Zeit, Eine Handlung uns-rer Seele da ohne gedenken > wie denn nun dietiefsten Geheimnisse? Sein Wesen! seinen Gedan-ken der Weltschöpfung! die ewige Zeugung des Soh-nes vom Vater!

Johannes also wählt das feinste, unkörperlich-stc Bild, das er in unsrer Menschheit finden konnte,und das der in unserer Sprache gröbere Ausdruck:Wort," kaumausdrückt: Gedanke! Sinn!inneres Bild des Vaters! das außer ihmabglänzte, selbstständig war, ewig als» bei ihm