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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

die du cm deinem Knecht gcthcm hast!" und dieEmpfindung wird uns groß machen, selbst dieseWohlthat Gottes aufopfern und verlassen zu können.Der Geber wird größer seyn als das Geschenk. BorJesu kniete Petrus, vor ihm zitterte, ihm folgteer und vergaß Netz und Fische. Folge mir nach,spricht Christus, ich will dich zum Men scheu-st sch er machen; und sic verließen alles,auch ihren alten Vater, und folgten ihm nach.

Sucher der Menschen, so war also jetzt deinZweck erfüllt! deine Kraft zog, und Vier deiner er-sten und liebsten Jünger waren an dir, in derenSeelen du auf einmal alles Gute voraus erblicktest,was nur die Zukunft entwickeln sollte. Petrus,der Fels des Bekenntnisses, auf welches du deineKirche bauen wolltest, und Andreas, sein Bru-der, der dich schon früher kannte, als jener; I a-cobus, der zuerst gewürdigt ward, den Kelchdeiner Leiden dir nachzutrinke» , und dein LieblingJohannes, der Jünger an deiner Brust, undder letzte Zeuge deiner Zukunft unter den Aposteln.Drei von diesen waren die Vertrauten Jesu überall;im Oclgarten bei seinem Leiden, und auf demBerge seiner Verklarung. Sie waren die Erstlingederer, die ihm sein Vater gab, die er theuer undwerth hielt, und sic zuletzt seinem Vater im Gebetwicdccgab, bis sie sich oben mit ihm finden wür-den im Paradiese.Folget mir nach," spricht er,ihr sollt Menschen-Fischer werden." Konnte fürsie, die Fischer waren, ein schöner, bedeutender,faßlicher Wort gesunden werden, ihren ckünftigenRuf zu bezeichnen? Menschen zu fangen, zur Glück-