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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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Petrus Seele gelungen; Staunen, Furcht, Ent-setzen , hatte sie alle ergriffen. Er lag Jelu zu denFüßen, und fühlte Gottes Gegenwart, fühlte sichunwcrth solcher Gnade.

Selig, wenn Gott immer also die Absicht er-reicht. die er mit seinen Wehlrhaten vor hat! Wenner Petro Fische znfübrt, war eS ihm um die Fische,seinen Bauch zu füllen, zu lhun? oder hatte er nichtAnschlag auf seine Seele. Fischern ihren Fang, ihrGeld zu vermehren, war Jesus nicht gekommen, auchkonnte ja Petrus die Ausbeute davon nicht einmalgenießen, verließ die vollen Schiffe und folgte Jesunach. Ein Netz um sein Herz zu schlingen, ihmdie ganze Gegenwart des Gorkcsgesandten fühlbarzu machen, das war Jesu Absicht, die er auch anPetrus und seinen Gesellen erreichte. Thicre sindwir und nicht Menschen, wenn wir bei den Wobl-thaten, die Gott uns zuwiifft. nur körperlich füh-len, zahlen und rechnen , und nicht forschen, wasdas nun für uns bedeuten sollt Wer undwozu es uns gegeben sey?. Diese Ueberlegungverlangt kein langes Nachsinnen und Denken; derSchlag, die erste Stimme Gottes an uns bei je-dem Vorfälle jff immer merkbar, und bei denen,die auf das Werk Gottes merken, ein to unmittel-bares mgchriges Gefühl, als hier Peirus ergriff:Herr, gehe von mir heraus, dem sündi-gen Menschen! Da wird uns eine WohlthatDemuth und innige Zcrschmelzung, eine andereReue und Schaamrothe, eine dritte neuen Muth,Dankbarkeit und Aufopferung einflöficn:Ich binzu gering, 0 Herr, aller Barmherzigkeit und Treue«