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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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189
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und Ho milien.

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ftligkeit ins Reich Jesu zu versammeln, war jetztihr Loos. Wie edler als ihr voriges Gewerbe! Men-schenseelen zu suchen und glücklich zu machen, diesie nachher alle versammelt sahen und glücklich fan-den , wie aufmunternb! wie freudig! Menschen zusuchen und ins Reich Gottes zu sammeln

Nun ist hier nicht die Zeit, die Ursachen zuentwickeln, warum Jesus Leute deß Standes zu sei-nen Menschensuchern wählte? Ec fand an ihnen,zu dem Zcugniß, das sie zeugen sollten, Männer,die er an verdorbenen, künstlichen Weisen undSchriftgclehrten nicht fand. In ihnen war geraderSinn, gesunde Einfalt, starke, zu vielem kräftigeNatur Gottes Solche wählte er und mühete sichmit ihnen ganze Jahre. Sie wurden endlich, waser wollte: die erste Predigt Petrus am Pfingstfestnach Ausgießung des Geistes war cm Netz, daSdrei tausend Seelen umschlang, die er in das ReichJesu sammelte. Den Weg gingen sie fort zu ihrerVollendung. Sie sind droben, und die sie Jesuversammelt haben, ihre Freunde und ihre Krone,mit ihnen. Ihr, die ihr alles verlassen,und mir nachgefolget sc yd, spricht Christus,wenn des Menschen Sohn kommen undrichten wird, werdet ihr auch sitzen und richtendie zwölf Geschlechter Israels: auch inseimr Herrlichkeit die nächsten an Jesu.

Heiland der Welt, zeuch auch unsre Seelen zudir und laß sie dir folgen! Du, der du gekommenbist, Sünder zu suchen und selig zu machen, giebuns Bücke und Augen, deine Leitung zu erkennen