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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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Grase schmachte und zertreten werde, er meine Lei-den so innig fühlt, als meine Freuden, wenn ichihm als Bruder Jesu danke.Auf dich bin ichgeworfen von Mutterleibe, du bist mein Gott vonMutterleibe an."

Eben da, wo Menschen, wo unsre Freunde,wo wir uns selbst nicht verstehn, wozu wir da sind,eben dieser dunkelste Theil unserer Seele, der alleinzur Entwickelung der Ewigkeit bestimmt ist ihnkennet, in ihm wohnt Gott aufs innigste, er istgleichsam das Allerheiligste Gottes in unserm We-sen. Alles tragt die Gottbeit, spricht und han-delt mit jedem in seinem Kreise. Zu Petro sprachund handelte die sichtbar gewordene Menschenliebe nichtanders, als wie sie aus Petrus wirken konnte.

Fahre auf die Höhe und wirf deinNetz! welche Sprache der Freudigkeit des Berufsim Munde Jesu, und welche Antwort der Zuver-sicht und Freudigkeit im Munde des Fischers :Aufdein Wort, Herr, will ich das Netz aus-werfen!" So freudig und bestimmt ist alles imLeben Jesu und seiner Schüler. Keine Klcinkreisig-keit, kein Zittern und Beben im Geschäft mitniedergeschlagenem Blicke zur Erde, noch wenigerein heiliger, muthloscr Müssiggang ist irgends sicht-bar. Alles lebt und webt muthig in dem WillenGottes. Der offene Geist der Freudigkeit ists, dersie belebt.Fahre auf die Höhe!" ist das Be-rufswort Gottes zu jedem in seinem Stande, und:Herr, auf dein Wort!" sey die Antworteines je-den , um Segen Gottes mit seinem Netze zu ziehen.Selbst wenn wir oft voransctzen mußten:Meister,