und Homilicn.
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sie zu crke n n c n sind? Der Hochmüthigs sichtnur immer den Splitter im Auge des an-dern, und des Balken in seinem Augewird er nicht gewah r. Er sucht nur immerFehler, Nachtheile, A u rü ckb l e i b u n g e nauf der Laufbahn andrer, die an ihn grenzen —er erhebt sich nur auf den Trümmern anderer;die wahre, edle, gute Natur genießt sich selbst,und warum sollte sie auch nicht andrer ge-nießen? fühlt sich selbst, aber gar nicht ausdem Geg e n sa tz e —- sie ist, was sie ist,warum solltens andere nicht auch sevn? war-um und wie sollte sie etwas bloß dadurch wer-den ', daß andre n i ch ts sind? wer ist nun vonbeideü Denkarten mehr? wer ist der einzige Wür-dige — Muß der nickt schon äußerst wenig eig-nen Werth haben, der bloß daher Werth bekommt,daß anörc ihn nicht haben? ists nicht eine elendeSchonbeit, die nur im Kreise von Häßlichen schonist, und ein schlechtes Licht, das nur, wie faulesHolz, in der Finsterniß glänzet? Hingegen diewahre, edle, gute Natur, die alles für sichselbst ist, und nicht bsoß für andre etwaszu seyn studiret, warum sollte die auch nur vonandern einen mehrcrn Schein borgen? Muß eineheitere- blühende, muntere Gesundheit denn bloßan Kranken - und Todienbetten seyn , um sich le-bend und gesund zu fühlen, oder gar allen Umste-henden Krankheit und Tod auf ihre Wangen mah-len ? oder würde sie sich nicht frei und ge-sund fühlen/ auch wenn niemand anders,auch wenn sie die einzige auf der Weltwäre? und fühlt sie nicht eben ihre Gesundheit,