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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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147
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und Homilien. 147

Kraft und Rege mittheilt, und auch in dir Be-strebungen des Levens, die bittrer Trank werden,Secliqkeit und Wonne Mischer. Ec ist das G e-fühl der Gesundheit, oder der Genesung,was ja das beste Labsal der Kranken ist, und überalle Freuden geht, die ihm von außen gegebenwerden können. Das Gefühl, was uns in-sonderheit da stärken und aufmuntern muß, wovon außen unsre Bestrebungen entweder zu schei-tern oder ins Unermaßliche zu verschwinden schei-nen,wohlan! wenn es auch unerreicht bliebe,wenn es auch mißglückte! so tmrde ich doch wenig-stens die Zufriedenheit haben, es mißglückt zusehen, und cs doch gew 0 llt zu haben! dieRege, die Wirkung, die Thätlichkeitder Seele bleibt mir!"

Ich wüßte auch nicht, M. Z., wer ohne die-ses Gefühl von Würde, Werth und innererBelohnung der Handlungen leben, fortgehen,und doch gut fortgehen könnte? Jener Wir-belwind von einem Menschen, der immer imTaumel ist, und sich nie Zeit nimmt, zu überle-gen , was? wie ? oder warum er handle? JeneKomödianten menschlicher Gesinnungen, dieimmer sind, wie sie der Senauplas haben will, aufdem sie spielen, und an sich nicyrs sind, die dieMaske und Kleidung ihrer Tugend mit jedem neuenAuftritt verändern, und immer auch nichts, alsMaske und Kleidung, verändert haben. Jenefeige, niedrige Seelen, die gleichsam nie dasHerz haben, sich selbst zu gestehen, wer sie

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