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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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145
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eben so grausamer aufdie Köpfe derer - die unsverdrängen wollten, mordet, macht, daß nickt diesunser Gutes wieder Hergesteller wird, sondernam andern gar kein Funke, kein Strich gu-tes bleibt man kehrt nicht eher aus dem Feldeder Ehre recht zufrieden zurück, bis man wie dieWilden in ihren Kriegen, die Haut vom Schedcldes Feindes mitbringct.

Das ist doch nun schon,,'immer eine grau-same, menschenfeindliche, beleidigende Denkart,wenn sie auch von der Einen Seite noch so sehrrecht hatte, sich noch so beleidigt fühlte.Es ist ein wilder Stolz, eine grausameRuhmsucht, nicht mehr eine edle, sich fühlendeSelbstwürde. Und überhaupt gehen Stolz undHohmuth, edle Würde, und unterdrückenderNeid, oder Grausamkeit hier am offenbar-st e n auseinander. Der edle Stolz fühltsich, der niedrige Hochmulh fühlt sich nur imGegensatz andrer. Jener ist mit sich zu-frieden, und wenn er auch der Einzigeauf der Welt wäre; Dieser mistet sich nurim Grade der Verachtung, Zurücksetzung,Verfolgung andrer. Jener ist edler Begleiter, Auf-munterer und Lohn der Tugend dieser ein ab-scheuliches kriechendes Laster. Wenn bloß dieNamen , M. A., verwechselt würden, so wärenichts daran gelegen; aber die Eigenschaften,die Gemüth s - Arten selbst. Da ist der Un-terschied gar zu schrecklich.

Eine gewisse Würde des Guten an- undüber sich selbst zu fühlen wir wollen nichtHerders Werke z. Rel- u. Theo!, Hl. K