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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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144
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Christliche Reden

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gen, nur a u fg c f o r d e r t, nicht eins Schwin-del, nicht ohne Noch; und so wirbs ihm jede edleSeele nachzuchun suchen: stillen Ruhm lieben undes d e n Thoren überlasten , Trompeten ihrer selbstzu fti)n, die zu dem Schalle Lust haben..-

II.

Paulus war hier auf die niedrigsteWeise, bei elenden Persönlichkeilen, und eben»on Seite der Persönlichkeiten angegriffen worden,w o c> e r A n g r i f f am meisten zu sch m e r,zen pflegt. Man harre seine unansehnliche Per-son lächerlich, seine schwache Beredsamkeit ver,.cht-lich , seine Schicksale und ÄmtSverrichtunqen niedriggemacht; sein Ansehn war we.,; man scheint ziem-lich offenbare Geringschätzungen schon bewiesen zu

haben. Das Gerücht vergrößert-und sehet!

bei allem verfahrt er nur v c r: h c i d i g e n d, nurrettenv, nicht eingreifend , nicht zum Nachthcilanderer. Cs ist ihm genug, sich ins Licht zusetzen, da ers muß, ohne daß es, wie gewöhn-lich Haupt-Ton wird, andre in den Schallenzu drangen.

Man setze sich einmal in die Person Paulus,und man wird das Schwere dieser Einschrän-kung , dieser Mapiqung suhlen. Ist einmal unsereEhre beleidigt, unser Her; und Blut aufgebracht,unser Zorn im Gange, in Regung. Wer bleibtda stehen, wo der Aposiel stand ? und wo manstehen bleiben sollte? Man stellt s:ch nichtbloß hin, sondern wirst andre nieder; tritt nun

eben