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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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M. Z., eine Niederlage und ein Testament derFreundschaft, gibts einen Genuß vom Leben desAndern für Uns selbst, so ists hier Eine solcheMittheilung und Uebcrgabe Unseres Ruhms undUnserer Fehler, in die Seele, die dessen würdigist, alles fühlt und anwendet; ist eine süßereAusbreitung und Verewigung seinselbst, als hundert Ruhm-Gerichte auf den un-reinen Lippen des Pöbels. Da stiften wir mit Ei-ner so edlen a us g esp a rtcn Ruhmsucht einschätzbares Gute, und empfinden in der Theil-nehmung ein Mitgefühl, in der Zueignung deSAndern bei seinem Beifalle den süßesten, süßestenLohn der Tugend. Aller lauter Ruhm ist Wind,ist Schall; und dieses verborgne, stille, schweigendeLob ist Wort und Lohn des Herzens.

Mit den andern, M. A., die von alle demnichts wissen, muß man sich nicht von sich,sondern von ihnen selbst denn davon sprechensie doch am liebsten, und so thut man ihnen mind»stens einen Gefallen und von Gleichgül-tigkeiten unterhalten: denn so beleidigt mankeinen, und kann schon immer durch die Art,wie man von alle dem spricht, durch den Ge-sichts-Punkt, die Sachen anzusehen, durchden Ton auf den man alle seine Urtheile stim-met, dadurch kann man, wenn man gut denkt,schon genug Gemahlde sein selbst geben,ohne daß mans eigentlich drauf anlcgte und sichzur Leinwand und zum Farbenbrete ausdrücklich hin-setzte. Hierin ist also das Vorbild Paulus, zumErsten, Muster: er redete von sich nur gedrun-