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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

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tim die sich jedermann erkundigen konnte. Dieläßt er für sich redcn, ohne daß er ihnen einspricht;sein Register an Lob rrucken ist, eine Kette vonHandlungen, Situationen, Verdiensten

Hier unterscheidet sich der wahre, gute, männ-liche Stolz von aller P u p p e n e > l e l k e i tauf Nichtswürdigkeiten und armseliges Blendwerk.

I.

Cs giebt Leute, die immer von sich selbstreden, das ist hohle Kopfe, die auf jeden Stoßund Luttbauch tonen, und doch nichts als ihreHoble, ihre Leerheit wieder tonen geborneLobsprecher ihrer selbst. Jede Kleinigkeit,die ihnen begegnet, eben weil sie ihnen begegnet,ist wichtig; die Welt muß sie wissen, jede Kleinig-keit von Rubm im Tone des löblichen Jcbs wis-sen , die andern Menschen sind für sic nur Ohr.

Zu erklären ist diese Schwachheit endlich, abersie wird eben dadurch auch, als klcinfügige Schwach-heit offenbar. Jeder lebt am meisten mitsich selbst, ^ebc mit sich am meisten um;natürlich also ist er sich auch der Nachlte, derWichtigste, der B e sch a ft ige n d ste: natür-lich also wird ihm auch jede Kleinigkeit vonsich wichtig dann aus Kleinigkeiten bestehet dasganze Leben' stder Zug seiner Denkart, seinesLebens, seiner Begebenheiten, kann ihm nicht gleich-gültig sen aus soleyen besteht das ganze üincSDajepns! Und >e mehr nun ein solcher Mensch