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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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135
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und Homilien.

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I. Spricht er von sich, nicht aus Kitzel,nicht aus freien Triebe, nicht ohne Anlaß,sondern nothgedrungen, aufgefordert,mit äußerstem Zwange. Er wiederholt eSselbst in die Sicbenmahlc, daß es Thorheit, Narr-heit wäre, sich selbst zu rühmen; er müßte aberjetzt einmal, nicht um Seiner- sondern um Ihret-willen , um des Gutenwillen, daS zerstöret würde,den selbstlobenden Thoren mitmachcn.

Offenbar also unterscheidet sich sein Lob vondcr'Aufgeblasenhcit, von dem ewigen Schwindelihrer selbst, mit dem Narren umhergehenund von sich tönen.

II. Er rettet bloß und verfolgt nicht.Er sagt nur immer:sie sind das? ich bins auch.Ich könnte wohl gar noch mehr seyn!" aber erverschwarzct, vcrläumdet seine Verfolgernicht. Er stellet sich ins Licht, ohne cs zur Haupt-sache zu machen, sie in den tiefsten Schalten zndrängen.

Hier gehen also himmelweit die Pfade derWürde, des Gefühls sein selbst, und dcSHochmuths, des unterdrückenden Neides aus-einander.

III. Er behilft sich nicht mit Scheingrün-den, mit guten Meynungen, mit höflichenmenschenliebenden Entschuldigungen, sondernführt lauter Fakta an: Thaten, die ergethan: Begebenheiten, in denen er gewesen:Auftritte, die jedermann bekannt waren, oder