und Homilicn,
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unwer Tugend und Glückseligkeit aus dieser undeiner andern Welt. — Wie weit könnte undsollte sie also nicht Seelen erheben und wirksam
machen können >-Wenn sie es aber nun
nicht machte? Wenn sie das Unglück halte, daßalle ihre Beweggründe und Vorstellungen ein todterunwirksamer Haufe von Eareclstsmus - Fragen , vonelender Formeln-Wissenschaft bliebe, die man zugewisser Zeit sich und dem lieben Gott vorbetet?— Der andere im Gegenkheil hat wieder das Un-glück gehabt, diese und jene große Vorstellungennicht in aller ihrer Wahrheit und Größe zu fassen,nicht im rechten Lichte und von der besten Seiteder Erhebung der Seele anzuschauen — er hat sichaber von der andern Seite Mühe gegeben, sichauf seine Weise die Tugend anschaulich und lie-benswürdig zu machen, nach seinen bessern Vor-stellungen ein redlicher gutthatiger Mann, ein wür-diger Mensch auf seiner Stelle in der Welt zu wer-den:— wer bist du es alsdann, der da glaubt,mit Einem Wort: „aber er hat keine Religion!"
sogleich die Summe aller seiner übrigen guten Ei-genschaften, Verdienste und Wohlthätigkeiten, wiedurch einen Donner vom Himmel, nieder;»stürzen,und ihn als den ärgsten Bösewicht zu brandmalen,da du vielleicht — wieder gar kein andres Ver-dienst hast, als deine so genannte Religion, undfromme Miene? Wie? hast du nun etwa gar die-selbe nur, um zu sehen, daß der andere sie nichthabe? Liesest du etwa nur deswegen in der Bibel,um dich vor Gott zu erinnern , daß der andre Bö»sewicht Hierdrin» lese? Verlaumder, Verdammer,