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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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123
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und Homilicn,

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unwer Tugend und Glückseligkeit aus dieser undeiner andern Welt. Wie weit könnte undsollte sie also nicht Seelen erheben und wirksam

machen können >-Wenn sie es aber nun

nicht machte? Wenn sie das Unglück halte, daßalle ihre Beweggründe und Vorstellungen ein todterunwirksamer Haufe von Eareclstsmus - Fragen , vonelender Formeln-Wissenschaft bliebe, die man zugewisser Zeit sich und dem lieben Gott vorbetet? Der andere im Gegenkheil hat wieder das Un-glück gehabt, diese und jene große Vorstellungennicht in aller ihrer Wahrheit und Größe zu fassen,nicht im rechten Lichte und von der besten Seiteder Erhebung der Seele anzuschauen er hat sichaber von der andern Seite Mühe gegeben, sichauf seine Weise die Tugend anschaulich und lie-benswürdig zu machen, nach seinen bessern Vor-stellungen ein redlicher gutthatiger Mann, ein wür-diger Mensch auf seiner Stelle in der Welt zu wer-den: wer bist du es alsdann, der da glaubt,mit Einem Wort:aber er hat keine Religion!"

sogleich die Summe aller seiner übrigen guten Ei-genschaften, Verdienste und Wohlthätigkeiten, wiedurch einen Donner vom Himmel, nieder;»stürzen,und ihn als den ärgsten Bösewicht zu brandmalen,da du vielleicht wieder gar kein andres Ver-dienst hast, als deine so genannte Religion, undfromme Miene? Wie? hast du nun etwa gar die-selbe nur, um zu sehen, daß der andere sie nichthabe? Liesest du etwa nur deswegen in der Bibel,um dich vor Gott zu erinnern , daß der andre»sewicht Hierdrin» lese? Verlaumder, Verdammer,