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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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118
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Christliche Reden

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gene Seele! eine Zeitlana qeht das so fort,und mir vieler Hitze fort: das Erempel eines sol-

chni überwältigenden Eindrucks rafft uns auf, wirftuns mir einer tauschenden Allmacht aus uns selbsthinaus; wir streben, wir glühen und siehe da!werden plötzlich wieder kalt, So bald der angestrebteHügel, der angetäusckte s'-harakwr, nicke unter Charak-ter, nickt unsere Stelle war-'- ein Auck'nblickNücksaUsmacht, daß wir uns wieder im Lhale befinden,wo wir waren, oder vielleicht noch tiefer in einemAbgrunde, als wir erst wann, Mürbe vom Fallsieben wir auf, und endigen vielleickc gar wiedermit dem Gefühl von Venweiflung an aller Tu-gend. Die fremde Schminke ist abgcfallen, undunsere Farbe, die durch die Schminke nur häßli-cher geworden ist, bleckst nach haben nur ge-wonnen oder verloren? Da sagt der Prophet mitseinen bedeutenden Bildern: Sic waren wie

ein überspannter Bogen: jetzt liegter erschlafft und zerbrochen da! Sieglühcten wie ein Feucrofen, wie sind

sie so schnell abgekühlct!

Glücklich , M, Z., daß das Gebot unserer Re-ligion in allem das lautere Gegentheil ist Werist Paulus? Wer ist Apollo? jederist für sich ein Diener! Kein Stand, keinTemperament, keine Seele und Rotte, keine Gri-masse und Liverey der Lugend, die uns eusmlic-ßend zum Himmelreich angegeben würde. Es sindmancherlei Gaben, und überall dochEin Geist! Mancherlei Aemter, aberalle dienen sie doch Einem Gott!