und Homilien.
irrt, kurz nach jeder Gestalt, jeder einzelnen Seele?Jeder Mensch hat seine Ideen, seine Bestrebungen,seine Tugend — Wo isi hier Ems? wo Wahr-heit, wo Regel? wie sollen wir die Menschen neh-men? sie beurtheileN? sie nachatnnen? und wowohnt endlich die reine Tugend? die reine Voll-kommenheit? Welch ein Labyrinth von Wohnun-gen und Ansprüchen? — Wir wollen uns, M.Z., um einen Ausgang aus diesem Labyrinthe Um-sehen.
Daß sich in jedem Menschen die Begriffe sei-ner Seele von Gut und Bösem, von Vollkommen-heit und Abweichung nach seiner Seele, rich-ten — das ist gewiß, ab't Was ist auch nun dasmehr? Soll dieser Mensch handeln; so muß er'sja auch natürlich seyn, der für seine Handlungendenkt, also aus seiner Seele denkt, also freilichauch nach seiner Seele, nach den Anlagen undBildungen seiner Denkart und seines Charakterssich Beweggründe und Absichten hinzudenkt, sie mitdem Feuer, auf die Weise Nach der eigentlichenWendung denkt, als — kurz als seine Seele denkt— Was heißt das alles aber, als der Mensch han-delt und kein andrer. Soll nicht aber auch er undkein andrer handeln? Und mußte er nicht also auchNach seiner Art handeln? nicht eben die Gewichte,die Triebfedern brauchen, die Gott in ihn gelegthat? nicht eben die Beweggründe nutzen, die ermir.dem größten Feuer denkt, an die er gewöhntist, ohne die seine Seele ermatten Und entschlafenwürde? Und ists nun nicht wirklicher Widerspruch;
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