und Homilien.
den Acker, in die Wüste, in das Zeitalter einertrüben Gährting hineingestreuet, nach dem Sinneseines Schöpfers Hervorbringen konnte und nichtHervorbringen sollte? was ein Mensch, der in einetrübe, stürmische Nacht gleichsam als ein vorüber-gehender, durchfahrender Blitz und nicht als einruhiger, bleibender Sonnenstrahl gestreuct wurde,jm ganzen Gemahlde der großen Schöpfung EotteSzu bedeuten hatte, was er auch nach der seiner in-nern Kräfte bedeuten konnte? —> —
Und, M. Z., müssen wir dies nicht alleswissen, wenn wir über die innere Summe vonMoralität, Verdienst, Vollkommenheit urtheilenwollen? und wer allein weiß es, kanns wissen,als der Allwissende, der den Rath derHerzen kennet? Er allein, als Schöpfer,und ewiger, innerer Zeuge unserer Handlungen,er allein ist in dem Standpunkt, das große Ge-mählde von Völkern, Denkarten, Zeiten, Fort-und Rückgänge ihrer Bildung ganz zu überschauen.Er allein sieht im Zusammenhänge, warum aufjene Dunkelheit dieses Licht, und auf den Gebrauchund Mißbrauch dieses Lichts jede neue Dämme-rung, auf diese Ruhe jene Gährung, und aus die-ser wieder eine ganz neue Materie hat entstehenmüssen. Er allein weiß es also auch, was jederMensch auf seinem Flecke, in jedem Zustande sei-nes Lebens seyn sollte und nicht gewesen, was eraus allen seinen Erfahrungen und Ueberzeugungenund Anlässen für eine Sumine von Vollkommen-heiten herausbringen sollte, und hcrausgebrachk