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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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eifert um fremde Saamenarten, die nicht für unssind, ahmt einem Acker nach, der für uns vonfremder Natur ist, erpreßt sich Rührungen, Weich-,heit und Harte und alle dergleichen was völligwegfallen würde, wenn wir unfern Gewisse» treu,nur das reckt aufnah men, was in unsgepflanzt wird, und sonst weder mitdcmSac-mann noch mir seinem Saamcn zanken wollt-n.

Wie verschiedener Art ist doch ein Saame? undkann denn auf jederlei Acker auck jederlei Saamekeimen und gedeihen? Wer bist du also, daß dudir Empfindungen erpressen willst, die nicht für deineNatur sind, und gerade darüber die verlierest, diefreiwillig aus derselben bervorkcimen würden? Werbist du, daß du nach einem fremden Guten bulest,und das Deinige verachtest? Siebe! auf die Artdes SaamenS kommts nicht an, und der Saemannmuß es am besten wissen, zu welcher Art er dichgut halte: aber auf Treue,- Willigkeit,

8i e ch t fch a f f e n b e i t im Annehmen und Bewah-ren , welche große Pflicht!

Und wie stille wird sie ausaeübt' sanft, wiehier die Beschreibung, und die Sache selbst in derNatur. Wie unbemerkt und ohne Geräusch keimtrin Saamenkom im Schooße der Erde! E^ r-r-schwindet den Augen, ist verscharret, geht gar in.eine Art Verwesen und da fangt Kraft Gottesan zu wirken! die Schöpfung reget sich ! der Keimdringt auf, zieht an sich, wird entwickAc daskleine Korn wird, wsi Jesus sagt, erst Blatt,dann Kraut, endlich Frucht und voll, wie vie-.